NEIN zu überrissenen Zielen in der WohnbaupolitikHeute ist ein Viertel aller Mietwohnungen gemeinnützig (Kostenmiete). Damit liegt Zürich landesweit an der Spitze. Die Stadt und die Genossenschaften bemühen sich, diesen Anteil auch in Zukunft zu halten. Diese Politik trug die FDP bisher mit. Die von den Initianten geforderte Erhöhung auf einen Drittel lehnen wir jedoch ab. Die Umsetzung würde zusätzliche Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe mit entsprechenden Folgekosten erfordern. Die Stadt müsste nebst den bereits geplanten Investitionen rund 20‘000 Wohnungen aus dem privaten Immobilienmarkt kaufen und würde damit selbst zur Kostentreiberin. Auf die Stadt kommen in Zukunft massive Investitionen und Kosten in den Bereichen Gesundheit/Pflege, Bildung, Verkehr und Wohnen zu. Deshalb ist die Zielsetzung der Initiative unverhältnismässig und schlicht nicht finanzierbar. Steuererhöhungen wären unvermeidbar.
(05.11.2011)
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